Im Rahmen der europaweiten „ROADPOL Speedweek“ führt die Polizei verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch, um das Bewusstsein für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu schärfen.
ROADPOL Speedweek: Polizei verstärkt Geschwindigkeitskontrollen

Westpfalz (ost)
Im Zeitraum von Montag, 3. August, bis Sonntag, 9. August, beteiligt sich die Polizei in der Westpfalz an der europaweiten Kontrollaktion „ROADPOL Speedweek“. Im Rahmen der Aktionswoche werden verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Die Maßnahmen finden sowohl innerorts als auch außerorts statt. Schwerpunkte sind insbesondere Streckenabschnitte mit erhöhtem Unfallrisiko sowie Bereiche, in denen besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer unterwegs sind.
„Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle. Sie erhöht nicht nur das Unfallrisiko, sondern verschärft auch die Folgen eines Zusammenstoßes erheblich“, so der Sprecher des Polizeipräsidiums Westpfalz, Bernhard Christian Erfort. „Ziel der ROADPOL Speedweek ist deshalb nicht, möglichst viele Verkehrsteilnehmer zu sanktionieren. Vielmehr sollen die Kontrollen das Bewusstsein für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit schärfen und so einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten.“
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich jederzeit an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen anzupassen – und zwar nicht nur während der Aktionswoche. Wer aufmerksam, vorausschauend und rücksichtsvoll unterwegs ist, trägt entscheidend dazu bei, Unfälle zu verhindern und Menschenleben zu schützen. Ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr lebt von gegenseitiger Rücksichtnahme. Dazu gehört, die Geschwindigkeit den Straßen-, Verkehrs- und Witterungsverhältnissen anzupassen, ausreichend Abstand zu halten und besonders auf Kinder, ältere Menschen sowie Radfahrende und Fußgänger zu achten. Jeder kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass alle sicher ihr Ziel erreichen. |erf
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit ausschließlich Sachschäden belaufen sich auf 5.625, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machen 897 aus, was 0,64% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betragen 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Es gab insgesamt 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








