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Rodenbach: Raub in Discounter – Mann mit Schusswaffe erbeutet Bargeld

Unbekannter Täter bedroht Mitarbeiterin mit Schusswaffe und flüchtet mit Bargeld auf E-Bike. Polizei bittet um Hinweise zu etwa 20-jährigem Mann mit Tattoo.

Foto: Depositphotos

Weilerbach (ost)

In einem Supermarkt in der Danziger Straße in Weilerbach ereignete sich am Mittwochnachmittag ein Raubüberfall durch einen bisher unbekannten Täter. Nach den aktuellen Ermittlungen fand die Tat zwischen 17:20 Uhr und 17:35 Uhr statt. Der Unbekannte hielt sich zunächst im Bereich der Fahrradabstellplätze vor dem Geschäft auf und betrat gegen 17:20 Uhr den Supermarkt. Der dunkel gekleidete Täter mit heruntergezogener Kapuze und gesenktem Kopf legte eine Dose Red Bull auf das Kassenband. Kurz vor dem Bezahlen verhüllte er sein Gesicht mit einem weißen Tuch und bedrohte dann die Mitarbeiterin mit einer schwarzen, offensichtlichen Schusswaffe. Er zwang sie, die Kasse zu öffnen. Der Täter floh mit einer hohen dreistelligen Summe Bargeld auf einem E-Bike in Richtung Rodenbach. Die sofort eingeleitete Fahndung war erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Beamten bitten um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat am Mittwochnachmittag einen etwa 20-jährigen Mann bemerkt? Der Gesuchte ist ungefähr 1,70 bis 1,80 Meter groß und schlank. Er hat kurze dunkelblonde Haare und einen Drei-Tage-Bart. Möglicherweise hat er ein Tattoo an einer Hand. Der Mann trug eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Jacke und eine schwarze Basecap. Er sprach pfälzisch und floh auf einem grau-schwarzen Fahrrad.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei jederzeit unter der Telefonnummer 0631 369-13312 entgegen.|PvD

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 951 auf 1015 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 107 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 375 auf 457. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.161 1.304
Anzahl der aufgeklärten Fälle 803 867
Anzahl der Verdächtigen 1.052 1.122
Anzahl der männlichen Verdächtigen 951 1.015
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 107
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 375 457

Quelle: Bundeskriminalamt

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