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Roth: Verkehrsunfall auf BAB 61

20-Jähriger verursacht schweren Unfall durch überhöhte Geschwindigkeit, eine Person schwer verletzt

Foto: Depositphotos

Roth (ost)

Am Samstag, dem 24.01.2026, um 19:22 Uhr ereignete sich auf der BAB 61 in Richtung Ludwigshafen zwischen den Ausfahrten Stromberg und Dorsheim ein schwerer Verkehrsunfall.

Nach dem aktuellen Stand der Untersuchungen fuhr ein 20-jähriger Fahrer eines leistungsstarken Audi auf der A61 und überholte mehrere Fahrzeuge mit sehr hoher Geschwindigkeit auf dem Seitenstreifen. Danach setzte er seine Fahrt mit weiterhin erheblich überhöhter Geschwindigkeit fort und befuhr beide Fahrspuren. Dabei kam es unter anderem bereits zu einer Gefährdung eines anderen Verkehrsteilnehmers.

In einer Kurve verlor der 20-jährige Fahrer bei einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Auto. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Außerdem entstand Sachschaden an mehreren Leitplanken. Die 50-jährige Fahrerin des Autos wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Autobahn musste in Richtung Ludwigshafen für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Die freiwillige Feuerwehr Stromberg und die Autobahnmeisterei Emmelshausen waren ebenfalls im Einsatz.

Um den Unfallhergang zu klären, wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Beide beteiligten Fahrzeuge sowie der Führerschein des Unfallverursachers wurden beschlagnahmt. Gegen den 20-jährigen Fahrer wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Verkehrsdelikte eingeleitet.

Zeugen, die den Unfall oder das vorherige Fahrverhalten des Audi-Fahrers beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Polizei appelliert nachdrücklich an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise und Geschwindigkeit den Verkehrsbedingungen anzupassen und auf riskante Fahrmanöver zu verzichten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon endeten 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4.01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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