Ein 50-jähriger Mann wurde bei der Einreise nach Deutschland festgenommen, da er mit einem gefälschten bulgarischen Führerschein unterwegs war. Es stellte sich heraus, dass er türkischer Staatsbürger war und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht wurde.
Scheibenhardt: Haftbefehl nach Einreise vollstreckt

Scheibenhardt (ost)
Während einer Einreise nach Deutschland auf der B 9 bei Scheibenhardt wurde ein 50-jähriger Mann von Beamten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei als Beifahrer in einem PKW kontrolliert.
Am 12. August 2026 am Nachmittag händigte der Mann den Polizisten zunächst einen bulgarischen Führerschein aus, nachdem sie danach gefragt hatten.
Der Führerschein wurde als Fälschung identifiziert und der Mann wurde zur Dienststelle nach Kandel gebracht, wo festgestellt wurde, dass er Aliaspersonalien verwendet hatte und türkischer Staatsbürger war.
Es wurde schnell klar, warum er versucht hatte, seine Identität zu verbergen, da ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mainz gegen ihn vorlag, der aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erlassen wurde. Die verbleibende Haftstrafe betrug 638 Tage von insgesamt sechs Jahren und sechs Monaten.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 50-Jährige in die JVA Zweibrücken gebracht, und die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, darunter 13125 Männer, 2171 Frauen und 3396 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 19296, wovon 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, darunter 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








