Ein Mann wurde geschlagen, verhielt sich aggressiv und ein Passant leistete Widerstand gegen die Polizei.
Schifferstadt: Polizeieinsatz nach Körperverletzung

Schifferstadt (ost)
Spät am Mittwochabend (05.08.2026, 22:30 Uhr) wurde der Polizei gemeldet, dass eine Person in der Hauptstraße verletzt wurde. Als die Beamten vor Ort ankamen, trafen sie auf einen stark betrunkenen Mann, der auf der Straße war. Er hatte Verletzungen im Gesicht und am Ellenbogen. Er behauptete, von einem Unbekannten geschlagen worden zu sein. Er lehnte medizinische Hilfe ab. Aufgrund seines zunehmend aggressiven Verhaltens und seiner Ankündigung, Selbstjustiz ausüben zu wollen, wurde er in Gewahrsam genommen.
Währenddessen kam ein unbeteiligter, stark betrunken 40-jähriger Passant hinzu. Er beschwerte sich lautstark über das Parken des Polizeiautos und störte die Maßnahmen der vier Einsatzkräfte erheblich. Da er einem Platzverweis nicht nachkam und seine Identität nicht preisgab, sollte er durchsucht werden. Er leistete passiven Widerstand, was dazu führte, dass er zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Der Störer erlitt leichte Kratzer; die Beamten blieben unverletzt.
Der Störer wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und einer Ordnungswidrigkeit angeklagt. Bezüglich der ursprünglichen Körperverletzung sucht die Polizei nach Zeugen. Wer hat den Vorfall in der Hauptstraße beobachtet oder kann Informationen zum Täter geben? Hinweise werden von der Polizeiinspektion Schifferstadt unter der Telefonnummer 06235 4911-0 oder per E-Mail unter pischifferstadt@polizei.rlp.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 56 Fälle, wobei alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 80 auf 68 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 71 auf 54 sank. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








