Die Polizeiinspektion Schifferstadt führte verstärkte Schulwegüberwachungen durch, um die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Eltern und Autofahrer wurden sensibilisiert und über Gefahrenbereiche informiert.
Schifferstadt: Schulwegüberwachung zum Schulstart – Polizei kontrolliert Grundschulen

Schifferstadt (ost)
Zum Start des neuen Schuljahres hat die Polizeiinspektion Schifferstadt am Montagmorgen verstärkte Schulwegüberwachungen im gesamten Dienstgebiet durchgeführt. Im Fokus der Beamtinnen und Beamten standen dabei insbesondere die Grundschulen, um den jüngsten Verkehrsteilnehmern einen sicheren Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen. Die Kontrollen dienten primär der Sensibilisierung von Eltern und Autofahrern. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Phänomen der sogenannten „Elterntaxis“. Das unbedachte Halten in zweiter Reihe, auf Gehwegen oder direkt im Halteverbot vor den Schultoren führt regelmäßig zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen für die zu Fuß gehenden Kinder. Die Einsatzkräfte führten zahlreiche präventive und erzieherische Gespräche mit den betroffenen Autofahrern, um ein Bewusstsein für diese Gefahrenbereiche zu schaffen. Neben dem Parkverhalten kontrollierten die Beamten die vorschriftsmäßige Sicherung der Kinder im Fahrzeug. Auch die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen im direkten Schulumfeld wurde überprüft. Die Polizeiinspektion Schifferstadt kündigt an, die Schulwegkontrollen auch in der kommenden Zeit konsequent fortzusetzen. Wichtige Tipps der Polizei für einen sicheren Schulweg: – Elterntaxis reduzieren: Lassen Sie Ihr Kind in sicherer Entfernung aussteigen und den restlichen Weg zu Fuß gehen. – Schulweg üben: Gehen Sie die Strecke vorab mehrfach gemeinsam ab und wählen Sie den sichersten, nicht den kürzesten Weg. – Vorbild sein: Achten Sie als Fußgänger und Autofahrer penibel auf die Verkehrsregeln. – Sichtbarkeit erhöhen: Nutzen Sie helle Kleidung und Reflektoren an Schulranzen und Jacken.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personen, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit reinem Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 134, Schwerverletzte auf 2.545 und Leichtverletzte auf 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








