Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schweppenhausen: Verkehrsunfallfluchten unter Alkoholeinfluss

Zwei Fahrer unter Alkoholeinfluss verursachten Unfälle in Bad Kreuznach. Hoher Sachschaden, Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Bad Kreuznach und Windesheim (ost)

In der Nacht vom 13. auf den 14.05. ereigneten sich zwei Unfälle mit Fahrerflucht im Bereich der PI Bad Kreuznach:

Erstens kollidierte ein 45-jähriger Mann aus dem Landkreis Mayen-Koblenz gegen 00:15 Uhr mit seinem Auto auf der Bosenheimer Straße in Bad Kreuznach in der Nähe der Shell-Tankstelle mit einem Schild und einem Baum. Nach dem Zusammenstoß fuhr der Fahrer jedoch einfach weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, und parkte sein beschädigtes Auto auf einem Parkplatz. Anschließend entfernte er sich zu Fuß. Kurz darauf wurde er jedoch von Beamten der Polizeiinspektion Bad Kreuznach in der Nähe seines Fahrzeugs gefunden und überprüft. Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von 1,86 Promille und gab letztendlich den Unfall zu. Der Sachschaden wird auf etwa 5000 EUR geschätzt.

Ebenfalls kein Glück hatte ein 32-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg. Um 00:32 Uhr kollidierte er in der Hauptstraße in Windesheim mit einem geparkten Auto. Dabei wurde sowohl das geparkte Fahrzeug als auch das Auto des Unfallverursachers erheblich beschädigt. Das hinderte den Fahrer jedoch nicht daran, den Unfallort in Richtung Schweppenhausen zu verlassen. Der Sachschaden an den beteiligten Autos dürfte über 15.000 EUR liegen. Bei der Fahndung konnte das flüchtige Auto von einem Streifenwagen der PI Bad Kreuznach im Gegenverkehr von Stromberg aus entdeckt werden. Nachdem das Einsatzfahrzeug gewendet hatte, konnte das Auto jedoch zunächst nicht kontrolliert werden, da es bereits in unbekannte Richtung gefahren war. Um 01:52 Uhr wurde der mutmaßliche Fahrer, der ebenfalls stark alkoholisiert war mit einem Atemalkoholwert von 2,1 Promille, schließlich in Windesheim gefunden.

Gegen beide Fahrer wurden Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und ihre Führerscheine wurden eingezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 12968 männliche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen. Trotz des Rückgangs der Drogenraten in Rheinland-Pfalz bleibt die Situation besorgniserregend und erfordert weiterhin Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschaden, was 9.72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0.64% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 120009, sind übrige Sachschadensunfälle, was 85.62% entspricht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24