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Schwerer Raub in Mainzer Altstadt

Zwei Tatverdächtige nach Raub mit Gaspistole festgenommen, Fahrradstreife erfolgreich

Foto: Depositphotos

Mainz-Altstadt (ost)

Am Abend des 4. März 2026 ereignete sich gegen 19:00 Uhr in der Großen Weißgasse in der Mainzer Altstadt ein schwerer Raubüberfall. Zwei Verdächtige wurden vorläufig festgenommen, nachdem die Polizei sofort mit der Fahndung begonnen hatte.

Es wurde festgestellt, dass der Geschädigte sein altes Handy über eine Online-Plattform zum Verkauf angeboten und sich mit einem potenziellen Käufer getroffen hatte. Sie hatten sich in der Großen Weißgasse in Mainz verabredet.

Während des Treffens bat der junge Verdächtige mehrmals darum, das Handy in die Hand nehmen zu dürfen, um es genauer zu inspizieren. Da der Geschädigte das Verhalten des Jugendlichen verdächtig fand, weigerte er sich, das Gerät zu übergeben. Daraufhin entriss der Verdächtige dem Geschädigten das Handy und feuerte sofort einen Schuss mit einer Schreckschusspistole in seine Richtung ab. Der Geschädigte wurde dabei nicht verletzt.

Der Täter flüchtete zu Fuß. Der Geschädigte versuchte zunächst, ihn zu verfolgen, und alarmierte gleichzeitig die Polizei. Er beobachtete, wie der flüchtige Täter das gestohlene Handy an einen zweiten Verdächtigen übergab. Danach entfernten sich beide in verschiedene Richtungen. Der Geschädigte brach die Verfolgung ab.

Beide Verdächtige wurden im Zuge der Fahndungsmaßnahmen von einer Polizeistreife auf E-Bikes entdeckt und vorläufig festgenommen. Das gestohlene Handy und die Schreckschusspistole, die bei der Tat verwendet wurde, wurden gefunden und sichergestellt.

Gegen die beiden Beschuldigten wird nun wegen schweren Raubes und des unerlaubten Besitzes der Schreckschusspistole ermittelt.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Räuberieraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 1052 auf 1122, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.161 1.304
Anzahl der aufgeklärten Fälle 803 867
Anzahl der Verdächtigen 1.052 1.122
Anzahl der männlichen Verdächtigen 951 1.015
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 107
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 375 457

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 80, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, davon 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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