Ein betrunkener Radfahrer verursachte einen schweren Unfall, als er mit 2,9 Promille stürzte und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt.
Schwerverletzter Radfahrer in Flemlingen

Flemlingen (ost)
Früh am Montagmorgen (10.08.2026, gegen 01:35 Uhr) wurde der Polizei gemeldet, dass ein Radfahrer in der Kirchstraße gestürzt war. Bei der Ankunft trafen die Einsatzkräfte auf einen 41-jährigen Mann aus einer benachbarten Gemeinde, der schwer verletzt auf dem Boden lag. Es wurde festgestellt, dass der Mann auf dem Weg nach Hause war und dabei mit dem Fuß in die Speichen des Hinterrades geriet, was zum Sturz führte. Der Unfall dürfte auf den hohen Alkoholkonsum des Radfahrers zurückzuführen sein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,9 Promille. Der 41-Jährige erlitt durch den Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug er keinen Fahrradhelm. Gegen den Radfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die Polizei betont erneut, dass das Tragen eines angemessenen Fahrradhelms das Risiko schwerwiegender Kopfverletzungen bei Stürzen erheblich reduzieren kann. Zudem gilt die absolute Fahruntauglichkeit für Radfahrer bereits ab einem Promillewert von 1,6.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15296 bzw. 15189 nahezu konstant. Insgesamt gab es 13125 männliche Verdächtige und 2171 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








