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Sexualdelikt in Idar-Oberstein: Dringend Zeugen gesucht

Am Sonntagnachmittag ereignete sich ein Sexualdelikt in einem Waldstück. Der Täter wird beschrieben und Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Idar-Oberstein (ost)

Am Sonntag Nachmittag, dem 10. Mai 2026 ereignete sich gegen 16:30 Uhr in einem Waldgebiet am Ende der Hohlstraße in Idar-Oberstein ein Sexualverbrechen an einer 30-jährigen Geschädigten. Das Opfer und der bisher unbekannte Täter hatten sich über eine Dating-Plattform kennengelernt und verabredet. Der Tatort befindet sich wahrscheinlich hinter dem dortigen Wasserspeicherhaus. Nach den bisherigen Informationen stammt der Täter nicht aus dieser Region.

Seine Beschreibung lautet wie folgt:

ca. 1,70m groß, normale Statur, Bartwuchs im Bereich der Wangen und des Kinns, mehrere Tätowierungen an beiden Armen. Zum Tatzeitpunkt trug er einen gelben Kapuzenpullover und eine graue Jogginghose.

Der Täter kam mit einem silbernen Auto der Marke ‚Hyundai‘ mit Werbeaufschrift der Automarke ‚Hyundai‘ und einem auswärtigen Kennzeichen.

Kurz vor der Tat wurde eine unbekannte Frau, eine potenzielle Zeugin, in der Gegend gesehen. Außerdem wurde der Täter während der Tat von einem mittelgroßen Hund gestört, bei dem sich zwei Personen befanden. Es könnte sich hierbei um wichtige, noch nicht identifizierte Zeugen handeln!

Die Kriminalinspektion Idar-Oberstein hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Idar-Oberstein unter 06781 561-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle gemeldet, wovon 67 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle registriert, von denen alle 56 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland – 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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