Ein Mann schlug einen Autofahrer durch die geöffnete Scheibe und brach ihm das Nasenbein. Die Polizei sucht nach Zeugen und Videoaufnahmen des Vorfalls.
Siershahn: Autofahrer schlägt Mann im Stau

Koblenz (ost)
Am Abend des 14. August 2026, gegen 22:47 Uhr, gab es einen Vorfall im Stau auf der A3 in Richtung Köln bei Siershahn, der außer Kontrolle geriet. Der Verkehr war aufgrund von Baustellenarbeiten blockiert. Ein unbekannter Mann stieg plötzlich aus seinem Auto aus und näherte sich dem Fahrzeug direkt vor ihm. Ohne ersichtlichen Grund schlug er mehrmals gegen die Fahrertürscheibe. Als der Fahrer das Fenster öffnete, schlug der Täter mehrmals direkt ins Gesicht des Fahrers durch das geöffnete Fenster. Der Beifahrer des Opfers stieg aus und konfrontierte den Angreifer. Es kam auch zwischen den beiden Männern zu einem physischen Konflikt. Nach bisherigen Informationen wurde niemand verletzt. Der Fahrer erlitt jedoch einen Nasenbeinbruch und weitere Gesichtsverletzungen. Er musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Nach dem Angriff stieg der Täter wieder in sein Auto und floh auf der A3 in Richtung Köln.
Da der Vorfall mitten im Stau passierte, geht die Autobahnpolizei Montabaur davon aus, dass viele Verkehrsteilnehmer den Vorfall beobachtet haben. Es besteht die Möglichkeit, dass Zeugen sogar mit ihren Handys Aufnahmen gemacht haben.
Die Polizei bittet daher alle Personen, die Informationen über den Täter, sein Fahrzeug oder den Ablauf des Vorfalls haben, sich zu melden. Personen, die Videoaufnahmen des Vorfalls oder des flüchtenden Fahrzeugs besitzen, werden dringend gebeten, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen. Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Montabaur entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,01% aus, mit 5.625 gemeldeten Fällen. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 85,62% oder 120.009 Fälle, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, während 2.545 Personen schwer verletzt wurden und 14.904 nur leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








