Feuerwehr Hennef reagiert schnell auf Wohnungsbrand in Hennef-Geistingen. Personen gerettet, Haus vorerst unbewohnbar.
Söven: Brand, Notfallstufenerhöhung

Hennef (ost)
Alarmierungszeit: 31.05.2026, 14:22 Uhr
Einsatzort: Hennef-Geistingen / Alfons-von-Liguori-Straße
Einsatzleitung: Brandoberinspektor Bernd Gottschalk
Einsatzkräfte: Feuerwehr Hennef mit den Löscheinheiten Hennef und Söven, Polizei, Ordnungsamt Hennef, Rettungsdienst
Anzahl Einsatzkräfte: 62 _____________________________________________________________________
„B3 Gebäude“ war das Alarmierungsstichwort am Nachmittag des 31.05.2026 für die Feuerwehr Hennef. Ort des Geschehens war ein freistehendes Einfamilienhaus in der Alfons-von-Liguori-Straße in Geistingen.
Alarmiert waren die Löscheinheiten Hennef und Söven. Bereits kurze Zeit nach der Alarmierung wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ erhöht, da nicht feststand, ob sich die beiden dort gemeldeten Personen (Mann und Frau) noch im Haus aufhielten.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr war eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Gebäude erkennbar. Im direkten Eingangsbereich vor der Tür stand ein brennender Schrank. Die beiden Bewohner hatten das brennende Möbelstück bereits nach draußen gebracht und mit Hilfe von drei Nachbarn Löschversuche per Pulverlöscher unternommen.
Hinsichtlich der befürchteten Menschenrettung konnte daher schnell Entwarnung gegeben werden. Alle fünf Personen hatten Brandrauch eingeatmet und wurden vom Rettungsdienst gesichtet und betreut. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Gebrannt hatte es ferner im Hausanschlussraum im Erdgeschoss, welcher auch gleichzeitig die Elektrounterverteilung beherbergte. Ein Trupp ging unter Atemschutz mit C-Rohr zur Brandbekämpfung und Kontrolle in den Brandraum vor und konnte dort mit geringem Wassereinsatz die Glutnester löschen. Anschließend wurden die betroffenen Stellen mittels Wärmebildkamera untersucht, ohne Befund. Darüber hinaus wurde das Objekt überdruckbelüftet.
Da sich der Rauch bereits in das Haus ausgebreitet hatte und noch eine Katze im Gebäude vermisst wurde, ging ein zweiter Trupp unter Atemschutz zur Tierrettung in das Innere vor. Die Katze wurde im Haus nicht gefunden, sie hatte das Haus über die Katzenklappe selbst verlassen.
Der Brand im Eingangsbereich konnte durch die Einsatzkräfte zügig mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht werden. Bereits um 14:36 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer in Gewalt“, um 14:51 Uhr konnte endgültig „Feuer aus“ vermeldet werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Brandfolgen ist das Einfamilienhaus vorerst nicht mehr bewohnbar.
Die Brandursache ist der Feuerwehr nicht bekannt und wird von der Polizei ermittelt. 62 Einsatzkräfte der Löscheinheiten Hennef und Söven waren vor Ort. Einsatzleiter war Brandoberinspektor Bernd Gottschalk. (ml/tv)
Quelle: Presseportal








