Frontalzusammenstoß auf der Sövener Straße, Fahrer schwer verletzt und befreit, weitere Verletzte vor Ort.
Söven: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Hennef (ost)
Alarmzeit: 21.03.2026, 13:27 Uhr
Einsatzort: Hennef – Sövener Straße
Stichwort: „TH3 P. Klemmt“ – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Einsatzführer: Brandoberinspektor Frank Heimann
Einheiten im Einsatz: Feuerwehr Hennef mit den Löscheinheiten Hennef und Söven, 3 RTW, Notarzt, Rettungshubschrauber Christoph Rheinland, Polizei
Anzahl der Feuerwehrkräfte im Einsatz: 45
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Ein frontaler Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen ereignete sich am Mittag des 21.03.2026 auf der Sövener Straße.
Ein Linienbus fuhr von Hennef nach Söven. In einer langen Kurve auf der Sövener Straße kollidierte der Bus mit einem Audi A6, der aus Söven kam.
Die genauen Umstände des Unfalls sind der Feuerwehr nicht bekannt und werden von der Polizei untersucht.
Beim Unfall wurde der 34-jährige Fahrer des Audi A6 – alleine unterwegs – schwer verletzt und sowohl hinter dem Lenkrad als auch im Fußraum seines Autos eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und sorgte für Brandschutz durch die Bereitstellung von Schnellangriff und Feuerlöschern.
Um den Fahrer aus dem Audi zu befreien, wurde die technische Rettung vorbereitet. Das Dach des Autos wurde abgetrennt und gleichzeitig wurde ein Zugang über die Türen geschaffen. Die Türen wurden komplett entfernt. Das Lenkrad wurde weggezogen und der Sitz weitgehend entfernt (Raumgewinnung). Da der Fahrer immer noch im Fußbereich eingeklemmt war, wurden die Pedale mit Pedalschneidern entfernt und der vordere Teil des Autos mit Hydraulikzylindern weggedrückt.
Mit Hilfe eines Spineboards wurde der Mann dann aus dem Auto befreit und dem Rettungsdienst übergeben.
Der 34-jährige wurde nach der Erstversorgung im RTW zum bereitstehenden Rettungshubschrauber Christoph Rheinland gebracht und in die Uniklinik geflogen. Im Bus befanden sich neben dem 29-jährigen Fahrer 5 Fahrgäste: Zwei 25-jährige Männer und eine 59-jährige Frau. Diese drei Personen verließen die Unfallstelle eigenständig, ohne ins Krankenhaus zu wollen.
Ein weiterer Mann, 28 Jahre alt, wurde medizinisch versorgt, aber auch er entschied sich gegen eine Fahrt ins Krankenhaus.
Ein 11-jähriges Mädchen wurde jedoch in die Kinderklinik gebracht. Die Mutter des Mädchens kam zur Unfallstelle und begleitete ihre Tochter mit dem RTW ins Krankenhaus. Das Kind wurde leicht verletzt. Außerdem wurde der Busfahrer, der auch leicht verletzt war, mit dem RTW in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr war mit 55 Einsatzkräften der Löscheinheiten Hennef und Söven vor Ort.
Da der Lehrgang „technische Hilfeleistung“ derzeit auf dem Gelände der Feuerwache Hennef stattfindet, konnten die ersten Fahrzeuge sehr schnell ausrücken und die ersten Sicherungsmaßnahmen einleiten.
Einsatzleiter war Brandoberinspektor Frank Heimann. Während des Einsatzes und der Unfallaufnahme war die Sövener Straße für mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 (9,72%) auf Unfälle mit Personenschaden, 5.625 (4,01%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 897 (0,64%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen Sachschadensunfälle machen 120.009 (85,62%) aus. In der Ortslage gab es 9.397 (6,7%) Unfälle innerorts, 6.632 (4,73%) außerorts (ohne Autobahnen) und 1.554 (1,11%) auf Autobahnen. Die Anzahl der Getöteten lag bei 134, die Schwerverletzten bei 2.545 und die Leichtverletzten bei 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








