Ein 25-jähriger Autofahrer verursachte einen Alleinunfall auf der B9. Aufgrund von Betäubungsmittelkonsum kam er von der Fahrbahn ab und verursachte Totalschaden.
Speyer: Autofahrer unter Drogeneinfluss verursacht Alleinunfall

B9/Dudenhofen (ost)
Am Freitagmorgen (09.01.2026) um 6 Uhr fuhr ein 25-jähriger Fahrer auf der B9 von Speyer in Richtung Germersheim. Kurz nach der Ausfahrt Dudenhofen kam es zu einem Unfall, bei dem der Fahrer vermutlich aufgrund von Sekundenschlaf die Kontrolle verlor und gegen die Mittelleitplanke prallte. Danach überquerte er beide Fahrspuren und stieß gegen die rechte Schutzplanke, wo das Auto zum Stillstand kam. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Aufgrund von Anzeichen für den kürzlichen Konsum von Betäubungsmitteln wurde eine Blutprobe entnommen.
Das Fahrzeug erlitt wirtschaftlichen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 11.000 Euro.
Die Polizei warnt:
Der Konsum von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln ist eine Hauptursache für Unfälle. Wer unter dem Einfluss fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Gegen den Unfallverursacher, der unter Drogeneinfluss stand, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Sein Führerschein wurde eingezogen. Außerdem wird die Führerscheinstelle die Fahrtauglichkeit des Unfallverursachers überprüfen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 im Jahr 2023 nahezu konstant im Vergleich zu 15296 im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren 3798 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft, im Vergleich zu 3396 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 134, Schwerverletzte auf 2.545 und Leichtverletzte auf 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








