Eine 81-jährige Frau wurde Opfer eines Taschendiebstahls in einem Bekleidungsgeschäft. Die Polizei warnt vor den verschiedenen Methoden der Diebe.
Speyer: Diebstahl in Bekleidungsgeschäft

Speyer (ost)
Am Dienstag zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr wurde eine 81-jährige Frau Opfer eines Taschendiebstahls, als sie sich in einem Bekleidungsgeschäft in der Maximilianstraße befand. Die Seniorin hatte ihre Geldbörse in ihrem Rucksack aufbewahrt, den sie kurz absetzte, um einen Pullover anzuprobieren. An der Kasse stellte sie fest, dass der Reißverschluss geöffnet und ihre Geldbörse gestohlen worden war.
Die Polizei gibt eine Warnung heraus:
Taschendiebe nutzen insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln aus, um zuzuschlagen. Sie rempeln ihre Opfer an oder lenken sie ab, während ihre Komplizen in die Tasche greifen. Die Methoden sind vielfältig.
So können Sie sich vor Taschendieben schützen:
Auf der Webseite www.polizei-beratung.de finden Sie weitere Informationen zu den Tricks, die Taschendiebe oft verwenden, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 die meisten Fälle von Taschendiebstahl in Deutschland gemeldet wurden – 39519, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Rheinland-Pfalz 2633 Fälle von Taschendiebstahl registriert, wovon 166 gelöst wurden. Es gab insgesamt 158 Verdächtige, darunter 116 Männer und 42 Frauen, von denen 99 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 wurden 2560 Fälle von Taschendiebstahl gemeldet, wovon 183 gelöst wurden. Es gab insgesamt 165 Verdächtige, darunter 111 Männer und 54 Frauen, von denen 112 nicht-deutsche Staatsbürger waren.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.633 | 2.560 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 166 | 183 |
| Anzahl der Verdächtigen | 158 | 165 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 116 | 111 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 42 | 54 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 99 | 112 |
Quelle: Bundeskriminalamt







