Ein 33-jähriger Mann wurde nach Drogenkonsum auf einem E-Scooter erwischt. Er muss mit Geldstrafe und Fahrverbot rechnen, bei drogenbedingten Fahrfehlern sogar mit Freiheitsstrafe.
Speyer: Drogenkonsum und E-Scooter Fahrt

Speyer (ost)
Am Dienstagabend um 23:00 Uhr wurde ein 33-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Bahnhofstraße von einer Polizeistreife kontrolliert. Nachdem die Beamten beim Mann drogentypische Anzeichen feststellten, gab er zu, mittags Cannabis und einige Tage zuvor Kokain konsumiert zu haben. Um den Drogengehalt im Blut zu bestimmen, wurde eine Blutprobe entnommen.
Es wird von der Polizei darauf hingewiesen: Wer unter dem Einfluss von illegalen Drogen wie Cannabis, Heroin, Morphin, Kokain, Amphetamin oder Ecstasy am Straßenverkehr teilnimmt, ohne Ausfallerscheinungen zu zeigen, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 1.500 Euro und einem Fahrverbot von einem bis drei Monaten rechnen.
Im Falle von drogenbedingten Fahrfehlern, einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder sogar einem Verkehrsunfall handelt es sich um eine Straftat (§ 316 StGB: Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe, § 315c StGB: Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe).
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen (12968) waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








