Ein 44-jähriger Fahrer wurde unter Drogeneinfluss auf einem E-Scooter erwischt und hatte ein abgelaufenes Kennzeichen übermalt.
Speyer: E-Scooter unter Drogeneinfluss und Kennzeichenmanipulation

Speyer (ost)
Am Montagabend, gegen 17:20 Uhr wurde ein 44-jähriger E-Scooter Fahrer in der Theodor-Heuss-Straße von einer Polizeistreife kontrolliert.
Die Polizisten bemerkten bei dem Fahrer Anzeichen für den Konsum von Drogen. Der Mann behauptete, dass er medizinisch verordnetes Cannabis konsumiere und am Vorabend ein starkes Schmerzmittel eingenommen habe.
Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass das grüne Versicherungskennzeichen am E-Scooter mit schwarzer Farbe übermalt wurde, um den Eindruck zu erwecken, dass das Fahrzeug auch für 2026 versichert sei.
Auf der Dienststelle wurde dem Mann schließlich eine Blutprobe entnommen und Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz gegen ihn eingeleitet.
Die Polizei möchte darauf hinweisen, dass es nicht erlaubt ist, Fahrzeuge jeglicher Art unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr zu führen, auch wenn es sich um medizinisch verschriebene Drogen handelt. Die Teilnahme am Verkehr kann auch durch verschiedene Medikamente eingeschränkt sein und kann zum Verlust des Führerscheins führen, selbst wenn für das gefahrene Fahrzeug keine Fahrerlaubnis erforderlich ist.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 19832 Fälle registriert, wovon 18308 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. Nicht-deutsche Verdächtige machten 3396 aus. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 19296, wobei 17709 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, darunter 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 3798 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








