Am Samstagabend gab es eine körperliche Auseinandersetzung vor der Halle 101 in Speyer. Ein 15-jähriger wurde geschlagen und getreten, ein 17-jähriger erhielt eine Ohrfeige.
Speyer: Gewaltvorfall Halle 101

Speyer (ost)
Am Samstagabend um etwa 22:35 Uhr informierte die Polizei Speyer über eine körperliche Auseinandersetzung, die bei der Halle 101 in Speyer zwischen mehreren Personen stattfand. Nach den Ermittlungen vor Ort begann der Vorfall mit einer verbalen Auseinandersetzung, die dann vor der Halle 101 in eine körperliche Eskalation überging. Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde dabei von einem bisher unbekannten Täter mehrmals ins Gesicht geschlagen und dann gegen den Kopf getreten. Anschließend soll der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung geflohen sein. Während der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass auch ein weiteres 17-jähriges Opfer eine Ohrfeige von dem unbekannten Täter erhalten hatte. Eine Suche nach dem Täter vor Ort verlief ergebnislos.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 06232-1370 oder per E-Mail unter pispeyer@polizei.rlp.de an die Polizei Speyer zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer, 9 Frauen und 34 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer, 14 Frauen und 26 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








