Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft nach intensiven Ermittlungen wegen Kokainhandel in Speyer. Polizei findet Beweismittel wie Kokain, Bargeld und Messer.
Speyer: Handel mit Betäubungsmittel in Gaststätte

Speyer (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und dem Polizeipräsidium Rheinpfalz
Nach intensiven und umfassenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Kriminalpolizei Ludwigshafen ergab sich der Verdacht des unerlaubten und gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln gegen einen 60-Jährigen und eine 53-Jährige. Beide sollen seit etwa einem Jahr Kokain in einer Gaststätte in Speyer verkauft haben.
Am 24.09.2026 durchsuchten Polizeibeamte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) die Gaststätte. Im Hof wurden in einem Auto und einem Briefkasten umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Darunter befanden sich etwa 60 Gramm Kokain, ein Messer, Verpackungsmaterial und ungefähr 2.300 Euro Bargeld.
Die beiden Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen und am nächsten Tag dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) erließ der Richter gegen beide Beschuldigte Untersuchungshaftbefehle wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Kokain in nicht geringen Mengen. Der Mann und die Frau wurden danach in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, darunter 13125 Männer, 2171 Frauen und 3396 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 19296, wobei 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, davon 12968 Männer, 2221 Frauen und 3798 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt







