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Speyer: Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter

Ein E-Scooterfahrer in Speyer wurde unter Drogeneinfluss kontrolliert. Polizei warnt vor Gefahren von Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer.

Foto: Depositphotos

Speyer (ost)

Am 06.04.2026 um etwa 10:50 Uhr wurde ein Mann, der einen E-Scooter fuhr, in der Friedrich-Ebert-Straße in Speyer von der Polizei kontrolliert. Bei dem 47-jährigen Fahrer wurden von den Beamten mehrere Anzeichen für Drogenkonsum festgestellt. Ein freiwilliger Drogentest war positiv für verschiedene Betäubungsmittel. Danach wurde der Fahrer zur Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der E-Scooter wurde beschlagnahmt und es wurde eine Meldung an die Führerscheinstelle über die Fahrtauglichkeit des Fahrers erstellt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gemäß § 24a StVG wurde eingeleitet.

Es wird darauf hingewiesen, dass das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellt und man nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer verantwortlich ist. Selbst geringe Mengen können die Reaktionsfähigkeit und das Urteilsvermögen erheblich beeinträchtigen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (12968) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (2221). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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