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Speyer: Unfall mit Sommerreifen in Otterstadt

Ein 65-jähriger PKW-Fahrer verlor auf Schneeglätte die Kontrolle seines SUV mit Sommerreifen. Polizei warnt vor Winterreifenpflicht in Deutschland.

Foto: Depositphotos

Otterstadt (ost)

Am Dienstagmorgen, kurz vor 10 Uhr, fuhr ein 65-jähriger Autofahrer mit seinem Geländewagen von der Binsfeldstraße in Speyer über einen Feldweg in Richtung Speyerer Straße in Otterstadt. An einer Kreuzung verlor er die Kontrolle über seinen Allrad-SUV aufgrund der glatten Straßen und der noch montierten Sommerreifen. Dadurch rutschte das Fahrzeug nach rechts von der Straße, über einen Randstein in einen angrenzenden Schrebergarten und kippte um. Der Wagen blieb auf der rechten Seite liegen. Ein Zaun wurde zerstört und ein Verkehrsschild beschädigt. Der 65-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt und konnte selbstständig aus dem Auto aussteigen. Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen wurde die Verbandsgemeinde informiert und kümmerte sich um die Reinigung. Ein Abschleppwagen musste das Fahrzeug aus dem Schrebergarten bergen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einen vierstelligen Betrag.

Die Polizei weist erneut auf die situative Winterreifenpflicht in Deutschland hin. Diese besagt, dass Fahrzeuge (mit Ausnahme von Nutzfahrzeugen der Land- und Forstwirtschaft, einspurigen Kraftfahrzeugen und motorisierten Krankenfahrstühlen) bei Glatteis, Schnee, Schneematsch, Eis oder Reifglätte nur mit Winter- oder geeigneten Ganzjahresreifen gefahren werden dürfen. Sommerreifen bieten unter solchen Bedingungen wenig Haftung, verlängern den Bremsweg erheblich und erschweren die Kontrolle über das Auto. Um Unfälle aufgrund von Witterungsbedingungen zu vermeiden, empfiehlt die Polizei:

Unpassende Bereifung gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Die Polizei appelliert daher an alle Fahrer, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten und ihre Fahrzeuge winterfest zu machen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen (0,64%) verzeichnet. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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