Zwei Fahrzeugführer wurden unter Alkoholeinfluss festgestellt. Die Polizei warnt vor den Gefahren und rechtlichen Konsequenzen des Alkoholkonsums beim Autofahren.
Speyer: Verkehrskontrolle in Römerberg

Speyer (ost)
Am Mittwochabend gegen 23:30 Uhr wurde ein 41-jähriger Fahrer während einer Verkehrskontrolle in den Rauhweiden in Römerberg überprüft. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,56 Promille. Während dieser Kontrolle wurde auch ein anderer 36-jähriger Fahrer an derselben Stelle kontrolliert. Auch er wurde positiv auf Alkohol getestet – der Atemalkoholtest ergab 0,72 Promille. Beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt und ihre Autoschlüssel wurden eingezogen. Ordnungswidrigkeitsverfahren gemäß § 24a StVG wurden eingeleitet. Die Polizei weist neben den rechtlichen Konsequenzen auch darauf hin, dass Alkoholkonsum nicht nur die Wahrnehmung, sondern auch die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt – selbst bei geringen Mengen. Diese Auswirkungen werden oft unterschätzt oder heruntergespielt. Im Straßenverkehr ist jedoch oft schnelles Reagieren erforderlich. Auch ausgeruhte, nüchterne Fahrer können sich nicht davon freisprechen, „kurz“ unaufmerksam zu sein. Es ist daher äußerst wichtig, niemals alkoholisiert ein Fahrzeug zu lenken. Jeder Fahrer trägt nicht nur die Verantwortung für sich selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 15296, wovon 13125 männlich und 2171 weiblich waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 15189 Verdächtige, wovon 12968 männlich und 2221 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% der Gesamtzahl ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2545 und Leichtverletzte 14904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








