Die Polizei stoppte zwei Fahrzeugführer unter Einfluss von Alkohol und Drogen, mit Promille-Werten von 0,48 und 2,44. Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren wurden eingeleitet.
Speyer: Verkehrskontrolle wegen berauschender Mittel

Speyer (ost)
Am Dienstag wurden von der Polizei zwei Verkehrsteilnehmer mit ihren jeweiligen Fahrzeugen kontrolliert, bei denen der Einfluss berauschender Mittel festgestellt wurde.
Vorfall 1: Um 15:57 Uhr wurde ein 56-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Hafenstraße angehalten. Der Mann gab an, am Abend zuvor Alkohol und Marihuana konsumiert zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,48 Promille, jedoch verweigerte der Mann einen Drogentest.
Vorfall 2: Um 17:35 Uhr wurde der Polizei ein PKW gemeldet, der auf der K2 in „Schlangenlinien“ fuhr. Die Polizei kontrollierte das Fahrzeug und bemerkte bei dem 43-jährigen Fahrer Anzeichen von Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,44 Promille.
Beiden Fahrzeugführern wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Der E-Scooter-Fahrer wurde mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren konfrontiert. Der PKW-Fahrer wurde strafrechtlich verfolgt und sein Führerschein wurde eingezogen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war ebenfalls rückläufig, von 15296 im Jahr 2022 auf 15189 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen war höher als die der weiblichen, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls anstieg, von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt







