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Speyer: Verkehrsunfallflucht mit Drogen und ohne Führerschein

Ein 18-jähriger verursachte einen Unfall, flüchtete und wurde später mit drogentypischen Auffälligkeiten gefunden. Ermittlungen wegen mehrerer Vergehen laufen.

Foto: Depositphotos

Speyer (ost)

Ein junger Autofahrer im Alter von 18 Jahren verursachte einen Verkehrsunfall und floh in den frühen Morgenstunden gegen 05:00 Uhr. Der Jugendliche stieß in der Eichendorffstraße mit seinem Auto gegen eine Gebäudefassade, verursachte erheblichen Sachschaden und flüchtete dann mit seinem Fahrzeug. Sein 17-jähriger Beifahrer blieb am Unfallort zurück. Durch intensive Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen gelang es, den flüchtigen Fahrer, der zwischenzeitlich zu Fuß unterwegs war, zu finden. Aufgrund drogentypischer Auffälligkeiten wurde ihm auf der Polizeistation eine Blutprobe entnommen. Neben Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort wird auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt, da er nicht im Besitz der Führerscheinklasse B ist.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 nur noch 19296 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 fast konstant, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon sind 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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