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Speyer: Zwei Trunkenheitsfahrten

Am Sonntagabend wurden zwei PKW-Fahrer wegen Verdachts auf Drogenkonsum am Steuer kontrolliert. Die Polizei warnt vor den Gefahren und appelliert an verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Speyer (ost)

Am Sonntagabend wurden jeweils gegen zwei Autofahrer Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da sie verdächtigt werden, ein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr geführt zu haben.

1. Situation: Ein 19-jähriger Mann fuhr um etwa 21:20 Uhr auf der Wormser Landstraße und bemerkte, dass die Polizei eine Kontrollstelle eingerichtet hatte. Er kehrte um und wurde dann von einer entgegenkommenden Streife kontrolliert. Die Beamten stellten drogentypische Auffälligkeiten bei dem jungen Mann fest. Schließlich wurde ihm eine Blutprobe von einem Arzt entnommen.

2. Situation: Ein 27-jähriger Mann wurde kurz nach 21 Uhr an der Kontrollstelle in der Wormser Landstraße kontrolliert. Auch bei ihm wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Auch ihm wurde eine Blutprobe von einem Arzt entnommen.

Das Fahren von Fahrzeugen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stellt eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Drogen beeinträchtigen Reaktionsvermögen, Wahrnehmung und Entscheidungsfähigkeit – oft, ohne dass die Betroffenen dies selbst bemerken. Die Polizei appelliert daher eindringlich: Verzichten Sie konsequent auf das Fahren, wenn Sie zuvor Betäubungsmittel konsumiert haben oder deren Wirkung noch nicht abgeklungen ist. Organisieren Sie alternative Transportmöglichkeiten und schützen Sie sich und andere vor schweren Unfällen. Verstöße werden konsequent geahndet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wovon 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 19296, wovon 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, wovon 12968 männlich, 2221 weiblich und 3798 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009 Fälle, was 85.62% entspricht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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