Die Stadt Olsberg hat in den letzten zwei Jahren das städtische Sirenennetz modernisiert. 18 veraltete Sirenen wurden durch moderne Anlagen ersetzt, finanziert durch Fördermittel.
Stadt Olsberg schließt Modernisierung des Warnnetzes ab

Olsberg (ost)
In Notfällen zählt jede Sekunde. Die Stadt Olsberg hat in den letzten zwei Jahren konsequent in den Schutz der Bevölkerung investiert und das städtische Sirenennetz auf den neuesten Stand gebracht.
Insgesamt wurden 18 veraltete Sirenen im gesamten Stadtgebiet durch moderne, elektronische Anlagen ersetzt. Diese dringend notwendige Maßnahme wurde durch eine Kombination aus Bundes- und Landesfördermitteln finanziert. Den restlichen Eigenanteil hat die Stadt Olsberg aus dem städtischen Haushalt beigesteuert. Das ist gut angelegtes Geld, das im Ernstfall Leben rettet.
Es wird oft gefragt, wozu man im Zeitalter von Smartphones und Warn-Apps wie NINA oder KATWARN noch heulende Sirenen auf den Dächern benötigt. Die Antwort aus Sicht des Katastrophenschutzes und der Feuerwehr ist eindeutig: Nichts kann den massiven Weckeffekt einer Sirene ersetzen. Ein Smartphone kann nachts stumm geschaltet sein, der Akku kann leer sein oder das Mobilfunknetz kann bei einer Großschadenslage einfach zusammenbrechen. Die neuen elektronischen Sirenen sind jedoch mit leistungsstarken Akkus ausgestattet. Sie funktionieren auch bei einem flächendeckenden Stromausfall (Blackout) absolut zuverlässig. Der durchdringende Heulton ist unmissverständlich. Er holt die Menschen regelrecht aus dem Schlaf und signalisiert eine akute Gefahr – sei es durch extreme Unwetter, einen Großbrand oder den Austritt von Gefahrstoffen. Die Sirene ist der unüberhörbare Befehl an die Bevölkerung: Geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen, Radio einschalten und auf offizielle Durchsagen achten. Mit der nun abgeschlossenen Umrüstung verfügen Olsberg und die örtliche Feuerwehr über ein zuverlässiges und hochmodernes Warnsystem. Die Stadt Olsberg ist nun mit modernster Technik für den Ernstfall gerüstet.
Quelle: Presseportal








