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STADTRADELN: Polizei und Seniorenbeirat setzen Zeichen für Verkehrssicherheit

Eine gemeinsame Fahrradtour sensibilisiert für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und weist auf Gefahrenstellen für Radfahrer hin.

STADTRADELN 2026
Foto: Presseportal.de

Maxdorf (ost)

Auch in diesem Jahr wurde im Rahmen der aktuellen STADTRADELN-Aktion am Montag, dem 04. Mai 2026, eine gemeinsame Fahrradtour durchgeführt, an der die Polizeiwache Maxdorf und der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Maxdorf beteiligt waren. Das Ziel war es, das Bewusstsein für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu schärfen und insbesondere auf Gefahrenpunkte für Radfahrer aufmerksam zu machen.

Die 19 Teilnehmer legten gemeinsam eine Strecke durch die Verbandsgemeinde Maxdorf zurück. Während der Route wurden speziell Bereiche besucht, die aus Sicht von Radfahrern besondere Risiken darstellen. Dazu gehören unübersichtliche Kreuzungen, zu schmale Radwege, plötzliche Verkehrsenden und stark befahrene Straßenabschnitte.

Die Polizei nutzte die Gelegenheit, um vor Ort konkrete Ratschläge zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr zu geben. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Thema Überholabstand: Der Mindestabstand beträgt innerorts 1,5 Meter und außerorts 2,0 Meter. Die Einhaltung dieser Abstände ist entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und das Sicherheitsgefühl der Radfahrer zu stärken. Zur Veranschaulichung dieses Mindestabstands wurden an einigen Fahrrädern seitlich sogenannte „Schwimmnudeln“ angebracht.

Außerdem wurde auf eine oft unterschätzte Unfallursache hingewiesen: das unachtsame Öffnen von Fahrzeugtüren („Dooring“). Insbesondere am Fahrbahnrand abgestellte Fahrzeuge sind gefährlich, wenn die Türen plötzlich geöffnet werden. Die Polizei empfiehlt daher die Anwendung des „Dutch Reach“, bei dem die Tür mit der anderen Hand geöffnet wird. Dadurch dreht sich der Oberkörper automatisch und der Blick richtet sich auf den rückwärtigen Verkehr – so können herannahende Radfahrer besser erkannt werden.

Zusätzlich wurden Tipps zur besseren Sichtbarkeit, zur richtigen Einschätzung von Verkehrssituationen und zur gegenseitigen Rücksichtnahme vermittelt. Die direkte Kommunikation während der gemeinsamen Tour ermöglichte einen offenen Austausch zwischen Polizei und Bürgern.

Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als erfolgreich bewertet und betont die Bedeutung von Zusammenarbeit und Dialog für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Die Polizeiwache Maxdorf begrüßt die Initiative ausdrücklich und freut sich auf das nächste STADTRADELN 2027.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 120009 oder 85.62%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Im Jahr 2023 gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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