Die Polizei warnt vor Betrügern, die ältere Menschen um Geld und Wertsachen am Telefon bringen. Ein aktueller Fall im Landkreis verursachte hohen Sachschaden.
Südwestpfalz: Betrüger am Telefon – Warnung der Polizei

Südwestpfalz (ost)
Gauner versuchen immer wieder, besonders ältere Personen am Telefon um ihr Geld und ihre Wertgegenstände zu betrügen. Auch in der Südwestpfalz gibt es entsprechende Betrugsversuche, wie am gestrigen Dienstag (22.09.2026) in einer Ortsgemeinde im Landkreis.
Eine besonders hinterhältige Methode sind sogenannte Schockanrufe. Dabei setzen die Täter ihre Opfer gezielt unter Druck und versuchen, durch eine erfundene Notlage Angst und Verunsicherung auszulösen. Oft behaupten die Anrufer zum Beispiel, dass ein Sohn, eine Tochter oder ein anderes Familienmitglied in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei und dringend Geld benötige, um Haft oder andere Konsequenzen zu vermeiden.
Beim sogenannten Enkeltrick geben sich die Täter beispielsweise als Enkel, Kinder oder andere Verwandte aus, um eine finanzielle Notlage vorzutäuschen. Dabei versuchen sie oft, ihre Opfer dazu zu bringen, den Namen eines Verwandten selbst zu nennen und das Gespräch entsprechend fortzusetzen.
Im gestrigen Fall wurde das Opfer von falschen Polizeibeamten kontaktiert und um einen Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich betrogen. Anrufe von falschen Polizeibeamten, Staatsanwälten oder Bankangestellten sind eine bekannte Betrugsmasche. Die Täter behaupten zum Beispiel, dass das Geld oder die Wertgegenstände der Angerufenen aufgrund einer drohenden Straftat nicht mehr sicher seien. Anschließend werden die Betroffenen aufgefordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen an vermeintliche Mitarbeiter zu übergeben.
Die Polizei bittet insbesondere Angehörige älterer Personen, das Umfeld zu sensibilisieren: Echte Polizeibeamte fordern niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen zur Sicherung oder Verwahrung.
Wichtige Informationen und Verhaltenstipps, auch für die Angehörigen älterer Personen, finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/
Quelle: Presseportal








