Ein 30-Jähriger griff einen 51-Jährigen mit einem Messer an. Letzterer überlebte schwer verletzt und der Angreifer wurde in Untersuchungshaft genommen.
Tötungsdelikt: Tatverdächtiger in Haft

Bad Dürkheim (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und Polizeipräsidium Rheinpfalz
Am 21.01.2026, gegen 20:30 Uhr, kam es in einer gemeinsam genutzten Wohnung aus bisher unbekannten Gründen zu einem Streit zwischen einem 30-jährigen und einem 51-jährigen Mann. Der 30-Jährige griff den 51-Jährigen mit einem Messer an. Der 51-Jährige konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Polizei verständigen. Die Polizeibeamten nahmen den 30-Jährigen ohne Widerstand vorläufig fest. Der Angegriffene erlitt schwere Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses jedoch im Laufe des Tages wieder verlassen. Es bestand keine Lebensgefahr.
Der Täter wurde heute (22.01.2026) dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) wurde Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. Der Verdächtige wurde inhaftiert.
Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und Kriminalpolizei Ludwigshafen, insbesondere zu den genauen Umständen und dem Motiv der Tat, dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle von Mord in Rheinland-Pfalz gemeldet, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab 68 Verdächtige, davon 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








