Ein Mann wurde in Mainz Opfer eines Trickdiebstahls, als er von einem Unbekannten umarmt wurde, der ihm eine Goldkette stahl.
Trickdiebstahl durch Umarmen in Mainz

Mainz (ost)
Am Mittwochmittag, dem 12.08.2026, ereignete sich gegen 12:00 Uhr ein versuchter Trickdiebstahl in der Gaustraße in Mainz.
Ein Passant wurde von einem bisher unbekannten Mann angesprochen und nach einem nahegelegenen Wohnhaus gefragt. Nachdem der Befragte geantwortet hatte, tat der Fremde so, als ob er dankbar sei, und umarmte den Mann plötzlich.
Während dieser Umarmung löste der Dieb unbemerkt die Goldkette des Opfers vom Hals, sodass sie in sein Hemd rutschte. Der 89-jährige Geschädigte bemerkte jedoch sofort den Diebstahlversuch, stieß den Täter weg und konfrontierte ihn direkt mit der Tat. Der Unbekannte ließ daraufhin von seinem Opfer ab und floh ohne Beute vom Tatort.
Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:
Alter: ca. 50 Jahre
Erscheinung: südländisches Aussehen, kräftige Statur
Kleidung: blaues Hemd, braune lange Hose
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können.
Personen, die relevante Informationen zu dem genannten Fall haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Gesamtzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 71 männlich, 9 weiblich und 34 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren es 54 männliche, 14 weibliche und 26 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








