Ein Zeuge alarmierte die Polizei in Trier, als ein Mann versuchte, Autos zu öffnen. Der Täter wurde auf frischer Tat erwischt und festgenommen.
Trier: Auto-Diebstahl vereitelt

Trier (ost)
In der Nacht vom Montag, dem 21. September, auf Dienstag, den 22. September, rief ein Augenzeuge in Trier den Notruf an. Er informierte die Polizei darüber, dass ein Mann in der Saarstraße versuchte, geparkte Autos zu öffnen. Er hatte bereits zwei Fahrzeuge erfolgreich geöffnet und durchsucht.
Die Polizeiinspektion Trier schickte sofort mehrere Einsatzkräfte in die Saarstraße. Sie erwischten den Verdächtigen dabei, wie er das Handschuhfach eines Autos durchsuchte. Die Polizeibeamten zogen den Mann aus dem Auto, fixierten ihn ohne Widerstand und brachten ihn in das Gewahrsam der Polizeiinspektion Trier.
Nach ersten Erkenntnissen versuchte der Mann vor Ort, in zehn Autos einzubrechen. Er war erfolgreich bei zwei unverschlossenen Fahrzeugen, stahl jedoch offenbar nichts. Der 34-jährige Verdächtige wurde am Dienstag, dem 22. September, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil, wobei im Jahr 2022 832 Fälle und im Jahr 2023 830 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb ebenfalls konstant bei 418. Die Anzahl der Verdächtigen stieg jedoch von 435 im Jahr 2022 auf 439 im Jahr 2023. Davon waren 391 männliche und 44 weibliche Verdächtige, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 139 im Jahr 2022 auf 165 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 832 | 830 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 418 | 418 |
| Anzahl der Verdächtigen | 435 | 439 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 391 | 399 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 44 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 139 | 165 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








