Polizeikontrolle mit Fokus auf Alkohol- und Drogendelikte im Hafen. Mehrere Blutproben und Strafverfahren eingeleitet, keine Verkehrsbeeinträchtigungen.
Trier-Ehrang: Großkontrolle im Ehranger Hafen

Trier-Ehrang (ost)
Am Nachmittag des 17.09.2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Schweich in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Polizei und Lehrgangsteilnehmern aus dem gesamten Polizeipräsidium Trier eine Verkehrskontrolle mit Fokus auf Alkohol- und Drogendelikte im Ehranger Hafen durch. Zwischen 12:00 und 17:30 Uhr wurden 131 Fahrzeuge aus beiden Fahrtrichtungen der B 53 an Haltepunkten ausgewählt und zu den Kontrollboxen in der Schiffstraße geleitet, wo sie überprüft wurden. Mehrere Fahrer mussten sich Drogen- und Alkoholtests unterziehen.
Insgesamt wurden 10 Fahrer einer Blutprobe unterzogen, da sie unter dem Einfluss von Kokain, Amphetaminen oder Cannabis standen. Die Weiterfahrt wurde allen untersagt. Neben 47 Verwarnungen und Ordnungswidrigkeiten sowie 7 festgestellten Fahrzeugmängeln mussten zwei weitere Fahrer zu Fuß nach Hause gehen, da sie keinen Versicherungsschutz für ihr Fahrzeug hatten.
Es wurden 8 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz eingeleitet. Bei mehreren Kontrollen wurde eine nicht erlaubte Menge von 40 gr. Haschisch sowie kleinere Mengen von Kokain und Amphetamin gefunden. Bei zwei Fahrern wurden ein Einhandmesser und ein Schlagring griffbereit sichergestellt.
Während der Kontrollmaßnahmen kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Daten zu Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 sank und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








