Polizei Schweich entdeckt Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss in Trier-Ruwer und Trier-Ehrang. Verfahren gegen alle drei Fahrer eingeleitet.
Trier-Ehrang/Trier-Ruwer: Drogenfahrten in Schweich

Trier-Ehrang/Trier-Ruwer (ost)
Während ihrer Streifenarbeit entdeckten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Schweich am Abend des 25.02.2026 in Trier-Ruwer und Trier-Ehrang vier Autofahrer, die möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.
Zum ersten Mal um 21:00 Uhr wurde ein 34-jähriger Fahrer in Trier-Ehrang mit seinem Auto einer Verkehrskontrolle unterzogen. Es gab klare Anzeichen für einen kürzlichen Drogenkonsum. Da der Fahrer sich weigerte, den Anweisungen der Polizei zu folgen, musste er gewaltsam aus seinem Fahrzeug gezogen werden. Eine spätere Blutentnahme enthüllte schließlich, welche Substanzen der Fahrer konsumiert hatte. Bei einer Personendurchsuchung wurden Hinweise auf Amphetamin gefunden, einem harten Betäubungsmittel. Der Führerschein wurde eingezogen.
Um 23:55 Uhr stellten zwei Streifen der Polizeiinspektion Schweich zeitgleich in Trier-Ruwer und Trier-Ehrang erneut zwei Fahrer fest, die ebenfalls offensichtlich unter Drogeneinfluss standen.
Der 28-jährige Fahrer, der in Trier-Ehrang kontrolliert wurde, konnte vor Ort keinen Urin abgeben, musste aber aufgrund der Anzeichen für einen kürzlichen Drogenkonsum zur Blutentnahme. Er gab an, Cannabis konsumiert zu haben.
Der andere 19-jährige Fahrer in Trier-Ruwer, bei dem kürzlich Drogenkonsum festgestellt wurde, befindet sich noch in der Probezeit. Auch er steht unter dem Verdacht, Cannabis konsumiert zu haben, da neben den körperlichen Auffälligkeiten auch ein starker Cannabisgeruch von ihm ausging.
Um 01:50 Uhr wurde eine 43-jährige Frau in Trier-Ehrang mit ihrem Fahrrad angehalten, da sie erheblich in Schlangenlinien fuhr und den Eindruck erweckte, jederzeit stürzen zu können. Auch beim Absteigen schwankte die 43-jährige. Ein Alkoholtest ergab nur einen sehr niedrigen Wert. Es wurden jedoch auch deutliche Anzeichen für einen kürzlichen Drogenkonsum festgestellt, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt werden musste.
Gegen alle drei Fahrer wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch wenn der Konsum von Cannabis in Deutschland mittlerweile legal ist, weiterhin gilt: Die Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss berauschender Substanzen ist verboten und gefährdet die Verkehrssicherheit erheblich. Bereits geringe Mengen können die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit deutlich beeinträchtigen. Verkehrsteilnehmer, die unter Drogeneinfluss stehen, riskieren neben hohen Geldstrafen und Fahrverboten auch Konsequenzen für ihren Führerschein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 3396 auf 3798 an. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert, nämlich 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








