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Trier: Körperliche Auseinandersetzung im Hauptbahnhof Kaiserslautern

Am Sonntagmorgen erhielt die Bundespolizei Kenntnis von einem Vorfall. Drei Männer waren vor Ort, einer verletzt. Strafverfahren wegen Körperverletzung wurden eingeleitet.

Foto: unsplash

Kaiserslautern (ost)

Am Sonntagmorgen, dem 11. Januar 2026, gegen 09:20 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern über eine körperliche Auseinandersetzung am Hauptbahnhof Kaiserslautern informiert. Als die Streife eintraf, wurden vor Ort drei Männer angetroffen. Einer der Männer hatte eine blutende Verletzung im Gesicht und wurde mit einem Rettungswagen ins Westpfalzklinikum gebracht. Ein Zeuge berichtete, dass die beiden 40- und 41-jährigen Deutschen auf einen 42-jährigen Marokkaner eingeschlagen haben sollen. Die Beschuldigten behaupteten gegenüber den Bundespolizisten, dass der Geschädigte sie zuvor beleidigt habe, was zu der Auseinandersetzung geführt habe. Eine spätere Videoauswertung bestätigte die Aussagen und zeigte, wie die Angreifer den 42-Jährigen mehrfach schlugen und traten. Die Atemalkoholtests ergaben einen Wert von 2,17 Promille bei dem 41-Jährigen und 3,39 Promille bei dem 40-Jährigen. Gegen den 40-Jährigen bestand eine gerichtliche Führungsaufsicht, die den Alkoholkonsum untersagte, sowie eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Zweibrücken wegen eines Widerstandsdelikts. Auch gegen den 42-jährigen Marokkaner bestanden Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaft Trier wegen Diebstahls und tätlichen Angriffs. Gegen die beiden Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 15296 und 2023 15189. Unter den Verdächtigen waren 13125 Männer und 2171 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 12968 Männer und 2221 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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