Sieben Personen wegen Betäubungsmittelkriminalität festgenommen, darunter Kokain, Haschisch und Marihuana sichergestellt.
Trier: Polizeiaktion in Wittlich

Wittlich (ost)
Die Polizeiinspektion Wittlich hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Trier seit einigen Monaten eine umfangreiche Untersuchung wegen des Verdachts auf Drogenkriminalität gegen eine Gruppe von Verdächtigen im Alter von 20 bis 42 Jahren durchgeführt. Am Mittwochnachmittag, dem 27. Mai, gelang es der Polizei schließlich, erfolgreich gegen die Gruppe vorzugehen. Unterstützt von Spezialkräften der Polizei wurden auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Römerstraße in Wittlich schließlich sechs Verdächtige nach einem Drogengeschäft vorläufig festgenommen.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurden vier weitere Verdächtige ebenfalls vorläufig festgenommen. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte bei mehreren Hausdurchsuchungen im Raum Eifel-Mosel-Hunsrück unter anderem Betäubungsmittel im mittleren zweistelligen Kilobereich sowie eine mittlere fünfstellige Bargeldsumme und ein Auto sicher. Die sichergestellten Betäubungsmittel waren hauptsächlich Kokain, Haschisch, Marihuana und Amphetamin.
Am gestrigen Donnerstag, dem 28. Mai, wurden sieben der insgesamt zehn vorläufig festgenommenen Personen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt. Dieser ordnete in allen sieben Fällen die Untersuchungshaft an, so dass die Männer in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht wurden. Die drei übrigen Personen wurden aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 in beiden Jahren nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








