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Trier: Polizeieinsatz in der Robert-Schuman-Allee

Eine Person angegriffen, flüchtiger Täter mit Messer. Tatverdächtiger festgenommen, Geschädigter verstorben. Ermittlungen laufen, Zeugen gesucht.

Foto: Depositphotos

Trier (ost)

Heute Morgen, am 15. Juli, gegen 9:55 Uhr, haben Zeugen der Polizei gemeldet, dass eine verletzte Person auf der Robert-Schuman-Allee ist. Eine andere Person hat sie angegriffen und ist jetzt auf der Flucht. Ein Messer wurde bei der Tat verwendet.

Der Verdächtige, ein 23-Jähriger, wurde kurz nach der Tat im Rahmen der sofortigen Fahndungsmaßnahmen gefunden und vorläufig festgenommen. Der 23-jährige Geschädigte wurde vor Ort von Rettungskräften reanimiert, ist jedoch mittlerweile verstorben.

Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen übernommen. Derzeit können keine Informationen zu den Hintergründen der Tat gemacht werden.

Die Tat wurde von mehreren Zeugen beobachtet, da sie auf offener Straße stattfand. Die Zeugen werden vor Ort von Notfallseelsorgern betreut.

Zeugen, deren Identität der Polizei noch nicht bekannt ist, werden gebeten, sich unter 0651 983-43900 zu melden. Zudem hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet: https://s.rlp.de/E34j8yx. Dort können Zeugen Videos oder Fotos, die sie möglicherweise von der Tat aufgenommen haben, hochladen und den Ermittlern zur Verfügung stellen. Fotos und Videos der Tat sollten keinesfalls in den sozialen Medien verbreitet werden – sowohl zum Schutz der Ermittlungen als auch der Opfer und Angehörigen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Anzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 71 Männer und 9 Frauen im Jahr 2022, während es 54 Männer und 14 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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