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Trier: Schwerer Raub auf Seniorin in Konz aus 2023

Ein Tatverdächtiger in Haft nach 3 Jahren – DNA-Spuren führten zur Identifizierung und Haftbefehl.

Foto: Depositphotos

Konz (ost)

Vor 3 Jahren, im Mai 2023, brachen zwei Männer um 3:25 Uhr mitten in der Nacht in das Haus einer älteren Frau in der Ernst-Reuter-Straße in Konz ein. Die Frau war zu Hause und wachte auf. Als die Einbrecher die Frau trafen, überwältigten sie die damals 80-jährige Dame und fesselten sie. Sie durchsuchten das Haus und stahlen verschiedene Wertgegenstände. Die Frau schaffte es, sich von den Fesseln zu befreien und rief eigenständig den Notruf an. Wir haben bereits in einer ersten Pressemitteilung darüber berichtet: https://s.rlp.de/URDVVk9

Am Abend des 6. November 2024 sollte der Fall des schweren Raubes an der älteren Frau in der Sendung Aktenzeichen XY vorgestellt werden, da bis zu diesem Zeitpunkt kein Tatverdächtiger identifiziert werden konnte. Letztendlich wurde die Sendung nicht ausgestrahlt und war nur in der Mediathek verfügbar.

Im späten Frühjahr 2026 gelang es den Ermittlern der Kriminalpolizei Trier mit Unterstützung des Landeskriminalamtes, einen entscheidenden Durchbruch zu erzielen: Die bereits gesicherten Spuren am Tatort wurden erneut überprüft und ausgewertet. Durch verbesserte DNA-Analysen beim Landeskriminalamt konnte ein Tatverdächtiger identifiziert werden. Es handelt sich um einen 52-jährigen Mann, der zum Zeitpunkt der Ermittlung bereits wegen einer anderen Angelegenheit in Haft war. Bisherige Untersuchungen haben jedoch keine Hinweise auf den zweiten, noch unbekannten Täter ergeben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier erließ das Amtsgericht Trier einen Haftbefehl gegen den 52-jährigen Tatverdächtigen wegen des dringenden Verdachts des schweren Raubes an der Frau aus Konz.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Räuberieraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.161 1.304
Anzahl der aufgeklärten Fälle 803 867
Anzahl der Verdächtigen 1.052 1.122
Anzahl der männlichen Verdächtigen 951 1.015
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 107
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 375 457

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer, 9 Frauen und 34 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer, 14 Frauen und 26 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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