Die Polizei führte intensive Ermittlungen gegen einen 43-jährigen Mann aus Konz. Beweismittel wurden sichergestellt und das Tatmotiv wird weiter untersucht.
Trier: Tatverdächtiger ermittelt nach Schüssen auf Nilgänse

Trier (ost)
Entlang des Moselufers zwischen Trier und Konz wurden seit November 2025 mehrere verletzte Nilgänse und ein Höckerschwan gemeldet, die offenbar mit einer Armbrust angeschossen wurden. Die Polizei geht derzeit von mindestens 15 Vorfällen aus, bei einigen davon wurden mehrere Tiere verletzt. Einige der Tiere wurden medizinisch versorgt und haben die Angriffe überlebt, andere mussten erlöst werden.
Während der monatelangen intensiven Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht gegen einen 43-jährigen Mann aus Konz. Am Dienstag, dem 9. Juni 2026, durchsuchte die Kriminalpolizei schließlich die Wohnung des Verdächtigen und beschlagnahmte verschiedene Beweismittel, darunter eine Armbrust und verschiedene Datenträger. Diese werden derzeit analysiert. Dem Mann werden Jagdwilderei, Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und das Waffengesetz vorgeworfen. Die Ermittlungen zum Motiv und den genauen Umständen dauern an.
Wer absichtlich Tiere tötet oder verletzt, begeht eine Straftat. Jagdwilderei und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind keine Kavaliersdelikte: Je nach Schwere der Tat drohen empfindliche Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 68 Verdächtige, davon 54 Männer und 14 Frauen. 26 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








