In der Nacht wurde ein Fahrradgeschäft in Trier überfallen. Polizei konnte die Täter nach einer Verfolgungsjagd festnehmen.
Trier: Verfolgungsfahrt und Festnahme nach Einbruch

Trier (ost)
In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober ereignete sich kurz vor Mitternacht ein Einbruch in ein Fachgeschäft für Fahrräder in der Saarstraße in Trier. Dabei wurden mehrere teure Fahrräder gestohlen.
Wenig nach der Tat meldeten Zeugen einen weißen Lieferwagen, der mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort flüchtete. Daraufhin starteten die Polizeiinspektion Trier, die Kriminalinspektion Trier und die Bundespolizeiinspektion Trier umfangreiche Fahndungsmaßnahmen.
Ein Polizeiwagen entdeckte den Lieferwagen in der Nähe der Mosel. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen der Einsatzkräfte. Es folgte eine Verfolgungsjagd, bei der möglicherweise auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden. In der Medardstraße kam es beinahe zu einem Unfall zwischen dem Fluchtfahrzeug und einem Radfahrer.
Der Lieferwagen konnte schließlich in der Nähe der Mosel gestoppt werden. Die beiden Insassen verließen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß in verschiedene Richtungen. Einer der Täter setzte seine Flucht fort, indem er in die Mosel sprang und versuchte, sie zu durchqueren. Nachdem weitere Einsatzkräfte hinzugezogen wurden, konnte die Person von der Berufsfeuerwehr Trier ans Ufer gebracht und dort festgenommen werden.
Der zweite Täter wurde kurze Zeit später im Garten eines Privatanwesens im Stadtgebiet von Zivilkräften entdeckt und ebenfalls festgenommen.
Bei der Durchsuchung des zurückgelassenen Lieferwagens stellten die Einsatzkräfte mehrere neue Fahrräder sicher. Nach ersten Schätzungen haben diese einen Gesamtwert von etwa 50.000 Euro.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über die Tat haben, sich bei der Kriminalpolizei Trier unter der 0651 983 43390 zu melden. Personen, die möglicherweise durch die Flucht des weißen Lieferwagens gefährdet wurden, können sich bei der Polizeiinspektion Trier unter der 0651-983 44150 melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2515 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 2689 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 382 im Jahr 2022 auf 431 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 384 auf 422, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 319 auf 355 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 65 auf 67 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 147 im Jahr 2022 auf 187 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert – 27061.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.515 | 2.689 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 431 |
| Anzahl der Verdächtigen | 384 | 422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 319 | 355 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 65 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 187 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Unfälle aus, was 4,01% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








