Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Unfall am Bahnübergang in Insheim

Ein unbeladener Fahrzeugtransporter kollidierte mit einem Zug, mehrere Verletzte und hoher Sachschaden, Zugverkehr gesperrt.

Foto: Depositphotos

Insheim (ost)

Nach den ersten Untersuchungen fuhr ein leerer Autotransporter am Montagabend gegen 19.00 Uhr von der Autobahn 65 in Richtung Ortsmitte Insheim. Aufgrund von Verkehrsstockungen blieb der Autotransporter trotz des Einfahrens des Regionalexpresses mit seinem Anhänger auf dem Bahnübergang stehen. Der Regionalexpress, der in Richtung Landau fuhr, konnte trotz einer sofortigen Notbremsung den Zusammenstoß nicht vermeiden. Der Fahrer des Autotransporters konnte sich noch rechtzeitig vor dem Zusammenstoß aus der Fahrerkabine retten und wurde schwer verletzt durch umherfliegende Fahrzeugteile. Nach aktuellen Ermittlungen wurden drei weitere Fahrgäste des Regionalexpresses leicht verletzt. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sowohl der Autotransporter als auch der Regionalexpress wurden durch den Zusammenstoß vollständig beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Das Trümmerfeld erstreckte sich über mehrere hundert Meter. Aufgrund von herumfliegenden brennenden Teilen geriet ein auf dem benachbarten Mitfahrerparkplatz abgestelltes Auto in Brand. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren 100.000 Euro. Der Zugverkehr bleibt die gesamte Nacht über gesperrt. Während des Einsatzes waren mehrere Rettungswagen und Feuerwehren der umliegenden Gemeinden im Einsatz. Zur weiteren Absicherung wurden auch die Autobahn- und Straßenmeistereien hinzugezogen. Um die genaue Unfallursache zu ermitteln, wurde der Autotransporter sichergestellt und ein Sachverständiger beauftragt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschäden, was 9.72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0.64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009, was 85.62% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 (4.73%) und auf Autobahnen 1554 (1.11%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 134, Schwerverletzte auf 2545 und Leichtverletzte auf 14904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24