Zwei Mädchen verursachten Schaden an zwei Autos, flüchteten dann vom Unfallort. Polizei sucht nach den Fahrerinnen.
Unfall mit E-Scooter in Mainz-Weisenau

Mainz (ost)
Ein Verkehrsunfall in der Straße „Am Großberg“ in Mainz-Weisenau in der Nacht auf Mittwoch führte zu mindestens zwei beschädigten Autos.
Um 22:10 Uhr (09.06.2026) fuhren zwei junge Frauen auf einem E-Scooter die Straße „Am Großberg“ entlang. Augenzeugen beobachteten, wie das Elektrokleinstfahrzeug ins Wanken geriet und zunächst gegen die hintere Stoßstange eines geparkten Autos und dann gegen die vordere Stoßstange eines anderen Autos prallte. Beide Frauen stürzten, standen jedoch sofort wieder auf und flohen gemeinsam vom Unfallort. Es ist unklar, ob sie Verletzungen erlitten haben.
Die Zeugen konnten sich das Versicherungskennzeichen des Leih-Scooters merken und die Polizei informieren. Die ersten Suchmaßnahmen blieben erfolglos. Es ergeben sich jedoch Ermittlungsansätze über die Daten des Scooter-Anbieters.
Gegen die bisher unbekannten Fahrerinnen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Fahrerflucht eingeleitet.
Die Polizei weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass E-Scooter nur von einer Person benutzt werden dürfen. Der Einfluss einer zweiten Person – sei es durch zusätzliches Gewicht oder unbedachte Bewegungen – kann schnell zu Kontrollverlust, Unfällen und schweren Verletzungen oder Schäden führen.
Personen, die Informationen zu diesem Fall haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-34150 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail an pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 5.625, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 897 Fälle aus, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, die Schwerverletzten beliefen sich auf 2.545 und die Leichtverletzten auf 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








