Am Sonntagvormittag hatten die Einsatzkräfte mit kuriosen Vorfällen zu tun. Eine Frau pöbelte grundlos Passanten an, ein Mann führte verbotene Messer und Betäubungsmittel mit sich, ein anderer verrichtete seine Notdurft in einem Wettbüro.
Ungewöhnliche Polizeieinsätze in Bad Kreuznach

Bad Kreuznach (ost)
Es ist unklar, ob es an den warmen Tagen der letzten Woche lag, aber die Polizei hatte am Sonntagmorgen (16.08.2026) in Bad Kreuznach und Umgebung mehrmals mit ungewöhnlichen Vorfällen zu tun.
Um 09:30 Uhr wurde die Polizei zum Bahnhofsvorplatz gerufen, wo eine 31-jährige Frau scheinbar grundlos mehrere Personen belästigte. Die Frau, die der Polizei bereits bekannt war, erhielt einen Platzverweis, dem sie schließlich folgte.
Kurz darauf meldeten Passanten einen Mann in der Innenstadt, der mehrere Messer schärfte. Die Beamten trafen den 54-jährigen Mann an und kontrollierten ihn. Er hatte tatsächlich drei Messer bei sich, von denen einige waffenrechtlich nicht erlaubt waren. Zudem fanden die Beamten eine kleine Menge Betäubungsmittel bei ihm. Die Messer und Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ein weiterer ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich, als ein 40-jähriger Mann – gekleidet in Anzug und Krawatte – ein Wettbüro betrat und stattdessen in einen Lagerraum ging, um seine Notdurft zu verrichten. Nach einem Gespräch mit den Polizeibeamten beseitigte er seine Hinterlassenschaft selbst. Er erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, einen Platzverweis und ein Hausverbot.
Auch im Umland von Bad Kreuznach mussten Polizeibeamte als Schlichter eingreifen. Ein langjähriger Nachbarschaftsstreit eskalierte, als sich die Parteien wegen des Orgelspiels eines Sohnes provoziert fühlten. Am Sonntag griffen die Beteiligten laut bisherigen Informationen mit einer Eisenstange und Pfefferspray an, während Beleidigungen fielen. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Es bleibt Spekulation, ob die ungewöhnliche Häufung von Vorfällen mit den hohen Temperaturen der letzten Tage zusammenhängt. Die Polizei empfiehlt, einen kühlen Kopf zu bewahren – auch wenn das Thermometer etwas anderes sagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Rheinland-Pfalz zeigen, dass zwischen 2022 und 2023 eine leichte Abnahme zu verzeichnen ist. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 12968 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








