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Vallendar: Falsche Bankmitarbeiter tricksen Kontoinhaber aus

Am 16.04.2026 fiel ein Vallendarer Ehepaar einer professionellen Betrügerbande zum Opfer. Durch geschickten Telefonbetrug erbeuteten die Täter eine fünfstellige Geldsumme, indem sie den Mann dazu brachten, zwei Überweisungen auf fremde Konten freizugeben.

Foto: unsplash

Vallendar (ost)

Ein Ehepaar aus Vallendar wurde am 16.04.2026 von einer professionellen Betrügergruppe attackiert. Durch eine geschickte Kombination aus technischer Manipulation und überzeugender Kommunikation konnten die Täter eine beträchtliche Geldsumme im fünfstelligen Bereich erbeuten.

Ein Anruf eines angeblichen Mitarbeiters der Volksbank Koblenz erreichte das Opfer. Besonders hinterlistig war, dass die tatsächliche Telefonnummer der Bank auf dem Display des Telefons angezeigt wurde. Der Anrufer behauptete, dass unberechtigte Abbuchungen vom Konto des Opfers vorgenommen würden. Um dies zu stoppen, müsse der Betroffene umgehend einen „Schutzauftrag“ über die Secure-Banking-App bestätigen. In dem Glauben, Schaden abzuwenden, genehmigte der Mann die Aktion. Tatsächlich ermächtigte er jedoch zwei Überweisungen im fünfstelligen Bereich auf fremde Konten.

Die Polizei warnt ausdrücklich:

-Banken werden niemals telefonisch nach Bestätigung von Transaktionen, TANs oder Freigaben in einer App fragen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wovon 1927 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 1467, wobei 955 männliche und 512 weibliche Verdächtige waren. 379 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, darunter 899 Männer, 478 Frauen und 329 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.660 4.376
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.927 2.091
Anzahl der Verdächtigen 1.467 1.377
Anzahl der männlichen Verdächtigen 955 899
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 512 478
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 379 329

Quelle: Bundeskriminalamt

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