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Verkehrsdelikte in Zweibrücken festgestellt

Am Samstag wurden mehrere Verkehrsstraftaten in Zweibrücken festgestellt. E-Bike-Fahrer ohne Fahrerlaubnis und Versicherung, Kleinkraftrad-Fahrer ohne Führerschein kontrolliert. Personen auf E-Scootern unter Drogeneinfluss gestoppt.

Foto: Depositphotos

Zweibrücken, Poststraße/Etzelweg (ost)

Am Samstag, 05.09.2026, haben Polizeibeamte der Polizeiinspektion Zweibrücken im Stadtgebiet mehrere Verkehrsdelikte festgestellt.

Zu Beginn um 10:10 Uhr wurden in der Poststraße zwei E-Bike-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Es stellte sich heraus, dass beide E-Bikes durch Betätigung eines Hebels eine Geschwindigkeit von bis zu 35 km/h erreichen konnten. Aufgrund der technischen Spezifikation handelt es sich bei den Fahrzeugen nicht mehr um Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb gemäß der gesetzlichen Ausnahmeregelung, sondern um Kraftfahrzeuge. Eine entsprechende Fahrerlaubnis ist daher erforderlich, um die Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr zu führen. Zudem besteht eine Pflicht zur Versicherung. Allerdings konnten beide Fahrer weder eine erforderliche Fahrerlaubnis noch eine Versicherung vorweisen. Darüber hinaus gab es Hinweise auf eine THC-Beeinflussung bei beiden Fahrern. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt.

Um 15:50 Uhr wurde im Etzelweg der Fahrer eines Kleinkraftrades kontrolliert. Dieser konnte keine erforderliche Fahrerlaubnis vorzeigen. Der Fahrer erklärte, dass er das ursprünglich für 45 km/h zugelassene Kleinkraftrad auf 25 km/h gedrosselt habe. Eine Überprüfung auf einem Rollenprüfstand ergab jedoch eine mögliche Geschwindigkeit von 35 km/h. Das Versicherungskennzeichen wurde eingezogen und gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Um 20:05 Uhr wurden im Etzelweg zwei Personen jeweils als Führer eines E-Scooters einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei beiden Personen wurden drogentypische Anzeichen festgestellt. Die freiwillig durchgeführten Urinvortests reagierten positiv auf THC. Beiden wurde zur sicheren Feststellung einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschäden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4.01% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009 Fälle, was 85.62% entspricht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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