Ein Autofahrer unter Alkohol- und Cannabiseinfluss wurde gestoppt. Trotz geringem Alkoholwert wurde Mischkonsum festgestellt, was zu Bußgeld und Fahrverbot führen kann.
Verkehrskontrolle in Bingen

Bingen (ost)
Am 10.03.2026 um 20:00 Uhr überprüfte eine Streife der Polizei Bingen in der Stefan-George-Straße einen 37-jährigen Fahrer eines Kleinwagens. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,43 Promille. Obwohl der Fahrer unter der gesetzlichen Grenze von 0,5 Promille lag, deuteten die Hinweise während der Kontrolle auf einen Drogenkonsum hin. Schließlich gab der Fahrer zu, kürzlich Cannabis konsumiert zu haben. Ein Schnelltest bestätigte dies. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutprobe entnommen. Trotz des niedrigen Promillewerts droht dem Fahrer aufgrund der Cannabislegalisierung ein Bußgeld von 1000EUR und ein einmonatiges Fahrverbot, da der Mischkonsum von Marihuana und Alkohol am Steuer strenger geahndet wird.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 im Jahr 2023 relativ konstant im Vergleich zu 15296 im Jahr 2022. Im Jahr 2023 wurden 3798 nicht-deutsche Verdächtige registriert, was einen Anstieg im Vergleich zu 3396 nicht-deutschen Verdächtigen im Jahr 2022 darstellt. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








