Ein Mann ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt. Polizei ermittelt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss.
Verkehrskontrolle in Kaiserslautern

Kaiserslautern (ost)
Während einer Verkehrskontrolle in der Galappmühler Straße wurde am Sonntagnachmittag ein Mann aus dem Landkreis Kusel entdeckt. Als die Polizeibeamten den Pkw um 16.15 Uhr stoppten, gestand der Fahrer sofort zu Beginn der Kontrolle, dass er aufgrund früherer Drogendelikte keine Fahrerlaubnis besitzt. Aber das war nicht alles: Auch dieses Mal saß der 30-Jährige unter dem Einfluss von Drogen am Steuer. Er gab zu, nur wenige Stunden zuvor einen Joint geraucht zu haben.
Der Mann musste das Fahrzeug vor Ort stehen lassen und zur Dienststelle kommen, um eine Blutprobe abzugeben. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt.
Der Halter des Fahrzeugs wurde informiert und kam nach Kaiserslautern, um den Zündschlüssel entgegenzunehmen und den 30-Jährigen abzuholen. Auch er muss mit einer Anzeige rechnen, weil er sein Auto einer Person überlassen hat, die keinen Führerschein besitzt.
Zur nahezu gleichen Zeit kontrollierte eine andere Streife in der Goethestraße einen Fahrradfahrer. Der 19-Jährige zeigte starke Anzeichen für aktuellen Drogeneinfluss. Auf Nachfrage gab der junge Mann zu, am Vortag zuletzt einen Joint geraucht zu haben. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.
Gleiches widerfuhr einem 31-Jährigen, der kurz darauf in der Merkurstraße in eine Verkehrskontrolle geriet. Auch er zeigte typisches Verhalten unter Drogeneinfluss. Auf die Frage nach seinem letzten Drogenkonsum machte der Mann jedoch widersprüchliche Angaben. Ihm wurde untersagt, sein Fahrrad oder andere Fahrzeuge im Straßenverkehr zu nutzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant, wobei 15189 Verdächtige im Jahr 2023 verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








