Ein 36-jähriger E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss und ohne gültigen Versicherungsschutz wurde kontrolliert.
Verkehrskontrolle in Kirchheimbolanden

Kirchheimbolanden (ost)
Am Sonntag, den 26.07.2026, gegen 20:45 Uhr, führten Polizeibeamte während ihres Streifengangs in der Mühlstraße eine Kontrolle an einem 36-jährigen E-Scooter-Fahrer durch.
Der Fahrer bewegte sich auf einem E-Scooter, an dem ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht war. Während der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 36-Jährige während der Fahrt einen Joint geraucht hatte. Zudem gab es Anzeichen für den Konsum von Amphetaminen.
Der Mann wurde zur Entnahme einer Blutprobe aufgefordert. Das abgelaufene Versicherungskennzeichen wurde beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen den 36-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel eingeleitet.
Präventionshinweis der Polizei:
Personen, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder anderen berauschenden Substanzen ein Fahrzeug führen, setzen sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr und müssen mit schwerwiegenden straf- und bußgeldrechtlichen Konsequenzen sowie Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Führerschein rechnen. Die Polizei appelliert daher an die konsequente Trennung von berauschenden Substanzen und der Teilnahme am Straßenverkehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme, wobei im Jahr 2022 19832 Fälle aufgezeichnet wurden und im Jahr 2023 19296 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant, wobei 2023 15189 Verdächtige im Vergleich zu 15296 im Jahr 2022 registriert wurden. Im Jahr 2023 gab es 3798 nicht-deutsche Verdächtige, im Vergleich zu 3396 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (85,62%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








