Ein 49-jähriger Mann wurde ohne Sicherheitsgurt erwischt und hatte weder Ausweispapiere noch Führerschein dabei. Es folgten Haftbefehl, gefälschte Kennzeichen und Betäubungsmittelkonsum.
Verkehrskontrolle in Schifferstadt

Schifferstadt (ost)
Am Abend des 02.05.2026 führten Polizeibeamte in der Waldseer Straße eine Kontrolle an einem Opel Vectra durch, da der Fahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Diese Verfehlung war jedoch nur die Spitze des Eisbergs: Der 49-Jährige, der derzeit keinen festen Wohnsitz hat, hatte weder Ausweispapiere noch seinen Führerschein dabei. Bei der Überprüfung seiner angegebenen Daten wurde festgestellt, dass ein Haftbefehl über 1150EUR gegen ihn vorlag. Durch sofortige Zahlung des Betrags konnte er einer Verhaftung entgehen. Aber das war noch nicht alles: Die Kennzeichen an seinem Opel gehörten ursprünglich zu einem Lkw, die HU- und Zulassungsstempel waren gefälscht, und es gab weder eine Zulassung noch eine Versicherung für das Fahrzeug. Da der Mann bereits wegen ähnlicher Vergehen bekannt war, wurde sein Auto zur Verwertung sichergestellt.
Und es kam noch schlimmer: Die Polizeibeamten bemerkten bei dem 49-Jährigen Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Urintest bestätigte den Konsum von Amphetaminen, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde. Dem Mann werden nun zahlreiche Straf- und Ordnungswidrigkeiten wie Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Steuerhinterziehung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Trunkenheit am Steuer, Verstoß gegen die Zulassungspflicht, Nichtanschnallen sowie das Fehlen des Führerscheins vorgeworfen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 im Jahr 2023 fast gleich. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der weiblichen Verdächtigen leicht anstieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








