Am Wochenende wurden vermehrt Verkehrskontrollen durchgeführt. Fahrer unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Polizei plant weitere Schwerpunktkontrollen.
Verkehrskontrollen Alkohol & Drogen – Mainzer Clubszene

Mainz (ost)
Am Wochenende wurden in den frühen Stunden vermehrt Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei waren einige Autofahrerinnen und Autofahrer unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen.
Am Samstag, dem 28.03.2026, wurde ein 32-jähriger Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Neben dem Geruch von Marihuana wurde auch Alkoholgeruch festgestellt. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,09 Promille. Darüber hinaus reagierte ein Drogenschnelltest positiv auf THC.
Am Sonntag, dem 29.03.2026, gab es am frühen Morgen insgesamt vier Trunkenheitsfahrten. Ein 19-jähriger Fahranfänger hatte eine Atemalkoholkonzentration von 0,21 Promille. Er muss mit einem Bußgeld rechnen.
Des Weiteren wurde eine 27-jährige Fahrerin aus einem Parkhaus kommend erwischt. Die Mainzerin war zuvor in der Altstadt feiern und wollte nur das Auto ihrer Freundin umstellen. Allerdings hatte auch sie eine beträchtliche Menge Alkohol konsumiert und wies einen Wert von 0,83 Promille auf.
Kurz vor der Mainzer Altstadtwache fiel den Beamten ein Auto auf, das zu schnell fuhr und in den Gegenverkehr geriet. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei der 27-jährigen einen Wert von 1,00 Promille.
Zudem bemerkten die Beamten ein Fahrzeug, das in Schlangenlinien fuhr. Die Fahrerin überfuhr außerdem eine rote Ampel auf der Rheinstraße. Bei der Kontrolle wurden erhebliche alkoholbedingte Ausfallerscheinungen festgestellt. Die 38-jährige Wiesbadenerin muss mit einer Anzeige und dem Verlust ihres Führerscheins rechnen.
Gegen die Autofahrerinnen und Autofahrer wurden entsprechende Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren eingeleitet. Es wurden Atemalkoholtests durchgeführt, Blutproben entnommen und teilweise die Führerscheine eingezogen.
Die Mainzer Polizei wird ihre Schwerpunktkontrollen in nächster Zeit fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








