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Verkehrskontrollen im Stadtgebiet: Schwerpunkt Ablenkung im Straßenverkehr

Einsatzkräfte kontrollierten Verkehrsteilnehmer wegen Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt. 31 Verstöße festgestellt, Bußgeld ab 100 Euro droht.

Foto: unsplash

Mainz (ost)

Am Dienstag, dem 21.04.2026, führten Polizeikräfte der Mainzer Polizeiinspektion 3 mehrere Kontrollstellen im gesamten Stadtgebiet ein.

Das Ziel der Aktion war vor allem die Überprüfung von Fahrern, die während der Fahrt elektronische Geräte in unzulässiger Weise benutzten. Besonderes Augenmerk lag auf der Identifizierung und Bestrafung von Verstößen gegen das Verbot der Nutzung von Mobiltelefonen und ähnlichen Geräten während der Fahrt.

Der Hintergrund des Einsatzes sind unter anderem gestiegene Zahlen in der Verkehrsunfallstatistik, insbesondere im Hinblick auf Verkehrstote und verletzte Personen im Straßenverkehr. Die Ablenkung durch elektronische Geräte ist eine wesentliche Ursache für Unfälle, deren Beweisführung jedoch oft schwierig ist.

Neben der Bestrafung von festgestellten Verstößen lag ein besonderer Fokus auf präventiven Gesprächen mit den Verkehrsteilnehmern. Das Ziel war es, das Bewusstsein für die Gefahren der Ablenkung im Straßenverkehr zu schärfen und so aktiv zur Steigerung der Verkehrssicherheit beizutragen.

Die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt birgt erhebliche Gefahren, insbesondere:

Insgesamt wurden während der Kontrollen 53 Autos und 69 Personen überprüft. Dabei wurden 31 Verstöße gegen die unerlaubte Nutzung elektronischer Geräte festgestellt. Während der folgenden präventiven Gespräche zeigte die Mehrheit der Betroffenen Verständnis für die Kontrollen und deren Ziele. 16 Betroffene bestritten den Verstoß und gaben an, sich rechtlich vertreten zu lassen.

Die festgestellten Verstöße werden in der Regel mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet. Bei Fällen, in denen die Nutzung des Mobiltelefons eine Gefährdung oder einen Unfall verursacht hat, wird das Bußgeld entsprechend erhöht und kann zusätzlich mit einem Fahrverbot belegt werden.

Das Polizeipräsidium Mainz wird auch zukünftig weiterhin Kontrollmaßnahmen durchführen, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 897, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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